Es existieren mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sich mit dem Internet zu verbinden. Wir beherrschen sie alle! Nachfolgend ein Überblick über die verbreiteten Techniken.
DSL
Über DSL können Haushalte und Unternehmen Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen senden und empfangen. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodem- und ISDN-Verbindungen. In der Regel wird mittels DSL ein Breitband-Internetzugang zur Verfügung gestellt.
An der verlegten Teilnehmeranschlussleitung muss für DSL meist nichts geändert werden, denn die für den Massenmarkt eingesetzten DSL-Verfahren nutzen auf der bereits verlegten Kupfer-Doppelader des Telefonnetzes ein Frequenzband, das oberhalb des für analoge Sprachtelefonie/ISDN genutzten Frequenzbereiches liegt.
ISDN
Bei ISDN handelt es sich ebenfalls um eine digitale Verbindung. Es können jedoch nur Übertragungsraten von bis zu 64kBit/s erreicht werden (bei Kanalbündelung 128kBit/s). Diese Verbindungsart wird beim reinen Internetzugang nach und nach von DSL verdrängt. Bei Fernwartungsanwendungen wird jedoch nach wie vor häufig auf ISDN zurückgegriffen.
Analog
Analoge Verbindungen über Modem sind mit einer Übertragungsrate von 56kBit nicht mehr zeitgemäß.
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System, besser bekannt unter der Abkürzung UMTS, steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem GSM-Standard möglich sind. Die rasche Datenübertragung und die Unabhängigkeit durch Mobilität sind die Eckpfeiler der dritten Generation. Die konkreten Vorteile liegen in den gänzlich neuen Anwendungsmöglichkeiten.
Standleitung
Eine Standleitung ist eine permanente (stehende) Verbindung zweier Kommunikationspartner über ein Telekommunikationsnetzwerk. Im Gegensatz zu einer Wählleitung steht der gesamte Übertragungsweg immer zur Verfügung.
Über die Verbindung können Daten jeder Art übertragen werden, beispielsweise analoge (z.B. Telefonat) oder digitale (z.B. Datendirektverbindung). Die Verbindung kann also nicht vom Teilnehmer über ein Wahlverfahren aufgebaut werden, sondern muss vom Netzbetreiber hergestellt werden. Standleitungen im Telefonnetz haben daher keine Rufnummer.